Sondierungsgespräche abgeschlossen - was steckt drin für Zeitwertkonten?
CDU, CSU und SPD haben ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen. Sie sind die Grundlage für wohl anstehende Koalitionsverhandlungen. Vier Aspekte sind in Bezug auf Zeitwertkonten interessant:
- Mehr Flexibilität beim Übergang vom Beruf in die Rente.
- Arbeiten im Alter (Aktivrente) soll attraktiver werden.
- Wer über das gesetzliche Rentenalter weiterarbeitet, bekommt bis zu 2.000 EUR steuerfrei.
- Flexibilisierung der wöchentlichen Arbeitszeit, was zu mehr Lebensarbeitszeitgestaltung beitragen wird.
Die AG ZWK begrüßt das Ergebnis.
Zeitwertkonten sind DAS einschlägige personalpolitische Tool, um die Arbeitszeit insbesondere in der ruhestandsnahen Phase des Arbeitslebens entsprechend dem individuellen Bedarf von Arbeitgebern und Beschäftigten ohne Gehaltsverluste auszugestalten. Wer mehr Flexibilität beim Übergang vom Beruf in die Rente will, muss den gleichzeitigen Bezug von Altersrentenleistungen (als Voll- oder Teilrente) und Entnahmen aus Zeitwertkonten in der Kombination konsequenterweise auch zulassen und vor allem die Nutzung von Zeitwertkonten auch jenseits der Regelaltersgrenze erlauben. Nur mit den Zeitwertkonten lassen sich in der ruhestandsnahen Phase des Arbeitslebens die Arbeitszeit und die Einkommenssituation VOR und NACH der Regelaltersgrenze so individuell austarieren, dass sie für alle Beteiligten trägt. Die AG ZWK wird sich dafür einsetzen, dass dieses Potential der Zeitwertkonten für mehr Flexibilität beim Übergang in die Rente und für ein lebensphasenorientiertes Arbeiten im Alter, d.h. für eine bessere Aktivrente, voll zur Entfaltung kommt.